Wen-Sinn Yang, Violoncello

Wen-Sinn Yang

Wen-Sinn Yang gehört zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten. „Technisch auf allerhöchstem Niveau spielt er mit wunderbarem, großem Ton und einwandfreier Intonation. Seine Phrasierungen sind einfühlsam, und er erfasst in außerordentlicher Weise die philosophische Dimension der Werke, die er spielt“ (Lorin Maazel).

Seit er 1991 den 1. Preis beim internationalen Musikwettbewerb gewann, tritt er in den bedeutendsten Konzertsälen Europas, Amerikas und Asiens auf und ist Gast bei namhaften Musikfestivals. Als Solist bei dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, NHK Tokio, Shanghai Symphony Orchestra, Radio Suisse Romande, St. Pauls Chamber Orchestra, Royal Philharmonic Orchestra musizierte er mit renommiertesten Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons.

Yangs breites Repertoire ist auf über 20 CDs dokumentiert, darunter Standardwerke von Boccherini, Haydn, Schumann, Dvorák oder Tschaikowsky. Als Anwalt für wenig bekannte, hochvirtuose Cellomusik spielte Yang u.a. die Cellokonzerte von Carl Yulevitch Davidoff, die Capricen für Cello solo von Alfredo Piatti und Heiner Reitz sowie 2005 Aribert Reimanns gesamtes Kammermusikwerk für Cello ein. Seine Interpretation von Bachs „Sechs Suiten für Violoncello solo“ erschien auf DVD.

Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung studierte bei Claude Starck (Zürich) und Wolfgang Boettcher (Berlin). Mit nur 24 Jahren wurde er 1989 Erster Solocellist im Symphonieorchester des BR. 2004 wurde er als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.